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Graham Tappenden - EDV Beratung

Archiv für 'Versatel'

Versatel Wunsch-Flatrate

Wednesday, April 23rd, 2008

Die Firma Versatel hat ein interessantes Konzept: die Wunsch-Flatrate. Hier können Sie aus verschiedenen Optionen wählen, um eine ganz persönliche Flatrate erstellen zu lassen.

Möchten Sie DSL 2000, 6000 oder 16000?

Möchten Sie eine Telefon-Flatrate? Sogar eine Handyflatrate?

Zum Vergleich mit anderen Tarifen habe ich einen DSL16000er Anschluss mit Internet-und Telefon-Flatrate berechnen lassen. Daraufhin bekam ich folgenden Preis angezeigt: 37,40EUR/Monat.

Leider fand ich auf der Angebotsseite keine Information zur Mindestvertragslaufzeit. Erst unter dem Menüpunkt “Preis- und Produktinformation” fand ich eine PDF-Datei, die die AGBs beinhaltet. Unter Punkt 12 wird dann auf die Mindestlaufzeit von 24 Monaten hingewiesen.

versatel - internet - telefon - entertainment

Will man die Firma Versatel anrufen, gelten je nach Kundenstatus und Problem unterschiedliche Tarife. Interessenten rufen kostenlos eine 0800er-Nummer, Kunden mit Fragen zu Ihrer Rechnungen bzw. Störungen jedoch 01805 (derzeit 14ct/Minute). Merkwürdig ist jedoch, dass man am Sonntag Nachmittag bis 19 Uhr einen Vertrag abschließen kann, eine Störung aber nur bis 16 Uhr melden!

Haben Sie ein Problem mit der Installation des Entertainment-Pakets wird es dann richtig teuer, denn diese Hotline kostet Sie derzeit 99ct/Minute.

Meine bisherigen telefonischen Kontakte mit Versatel waren bisher nicht sehr angenehm - da kann ich die Marketingstragie mit Call Centers nicht gut heißen. Die Tarife mögen zwar attraktiv - sogar innovativ - sein, aber ich kann es einfach nicht akzeptieren, dass man als Interessent bessere Chancen hat jemanden am Wochenende telefonisch zu erreichen als einen treuen Kunden im Störungsfall.

Als Selbstständiger muss ich mich auf meinen Telefonanschluss verlassen können - es kann nicht sein, dass eine Störung nicht angemeldet werden kann, nur weil es am Wochenende nach 16 Uhr ist.

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Anrufe der Firma Versatel

Saturday, March 1st, 2008

Es gibt Werbeanrufe, die einfach lästig sind. Als Privatperson kann man zwar einiges dagegen tun, zum Beispiel sich in die Robinsonliste eintragen, aber das hilft leider nicht immer.

So habe ich bereits zweimal in den letzten Tagen Anrufe bekommen von Herren, die sich als von der Firma Versatel ausgaben.

In beiden Fällen wollten sie wissen, ob wir bei der Deutschen Telekom Kunde wären, denn dann könnten sie uns bessere Preise für unseren Telefonanschluss anbieten.

Beim ersten Anruf wies ich darauf hin, dass wir eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten bei unserem bestehenden Vertrag hätten. Daraufhin wurde geantwortet, dass das kein Problem sei, denn man würde für mich eine Sonderkündigung schreiben. Mit welchem Recht ich denn eine solche Kündigung durchsetzen soll, weiß ich leider nicht.

Als ich beim ersten Anruf fragte, woher sie meine Daten hätten, fragte man mich gnadenlos “bei diesem Angebot, ist das Ihnen denn wichtig?” “Ja” war meine Antwort. Das konnte man mir aber nicht sagen. Ob sie meine Zustimmung hätten anzurufen? Keine Antwort. Na gut, dann fragte ich nach dem Namen des Datenschutzbeauftragten - und wurde mit “einem schönen Tag noch” verabschiedet.

Gestern war es dann wieder so weit - der 2. Anruf. Diesmal war der Anrufer konkreter “wir haben den Auftrag für Ihre Stadt übernommen” - und mal wieder die Frage, ob wir bei der Telekom seien. Mal wieder war es aus einem 24-Monatsvertrag rauszukommen kein Problem.

OK, aber diesmal will ich das wirklich nicht, also untersage ich telefonisch, dass man uns wieder anruft. Der Mitarbeiter zeigt sich unbeeindruckt und will mir erklären, dass das Angebot so viel besser als das bei der Telekom sei.

Daraufhin habe ich ihn gefragt, warum er mich denn anruft. Schließlich habe ich beim letzten Mal erklärt, dass wir keine geschäftliche Beziehen hätten, sein Anruf sei also unerlaubt. Die Antwort war einfach klasse “wir haben dafür eine Genehmigung bekommen”. Aha, und von wem? “Von Versatel”.

Damit man das richtig versteht, die Firma, die mir etwas verkaufen will, hat angeblich sich selbst genehmigt, mich zu Werbezwecken anzurufen.

Das glaubte ich einfach nicht! Ich habe ihn auf den Fall von Tele2 in Frankfurt angesprochen, zudem ist dreist meinte “das zählt für Tele2, aber nicht für uns”.

Wenn er meint… ich habe nochmal betont, dass ich keine weiteren Anrufe wünsche und habe aufgelegt.

Irgendwie hat mich das aber alles genervt, und ich beschloss das nochmal anzusprechen. Damit ich nicht im Call Center lande, habe ich die zentrale Rufnummer aus dem Versatel Impressum angerufen. Dort habe ich eine freundlichen Dame gebeten, unsere Telefonnummer im Call Center zu sperren.

Sie meinte, das könnte sie tun, aber dafür benötigte sie meinen vollen Namen, Anschrift und Telefonnummer. Dies würde sie an die Vertriebspartner weitergeben, denn die Call-Center sind laut Ihrer Aussage Subunternehmer. Ich dachte “toll, dann haben sie nicht nur meine Telefonnummer, sondern auch meine persönlichen Daten dazu”.

Ich fragte, warum man nicht einfach die Nummer sperren könnte - aber das wollen sie offensichtlich nicht machen.

Ich fragte, ob man mir sagen könnte wo meine Daten herkommen. Die Antwort “aus dem Telefonbuch”.

Moment mal, aus dem Telefonbuch? Ich meine, dass man in Deutschland das gar nicht machen darf, einfach Leute aus dem Telefonbuch anrufen und etwas verkaufen wollen. Dem muss man doch erst zustimmen, und das habe ich ihr gesagt.

T’ja, sie bietet mir weiterhin die Möglichkeit die Anrufe unterbinden zu lassen, aber erst nach Bekanntgabe meiner Daten.

Und warum ich jetzt zweimal innerhalb kürzester Zeit angerufen wurde? Auch dafür gab es eine Erklärung: “die Mitarbeiter im Call Center arbeiten auf Provisionsbasis”. Es kann also vorkommen, dass mehrere bei mir anrufen.

Was mache ich nun, wenn der nächste anruft? Vielleicht den Namen merken und mich beschweren? Nein, sie meinte wieder ich soll dann anrufen und meine Daten durchgeben.

Genug! Ich bedankte mich für die Auskunft, und warte nun gespannt, ob es einen dritten Anruf geben wird…

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