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Graham Tappenden - EDV Beratung

Archiv für 'Sicherheit'

Wer hat Zugriff auf Ihre GoogleMail?

Wednesday, July 30th, 2008

Nutzen Sie GoogleMail?  Wenn nicht, wird Sie diese Nachricht vielleicht nicht interessieren, aber wenn doch - dann ist sie für Sie äußerst wichtig.

GoogleMail ist ein interessantes E-Mail-System.  Es ist leicht zu bedienen, hat gute Filteroptionen, und jede Menge Platz für E-Mails (derzeit etwa über 6GB pro Postfach), auch wenn es anfangs noch umstritten war wegen der zielgerichteten Werbung.  Immerhin ist es kostenlos.

Allerdings sollten Sie - vor allem jetzt in der Urlaubszeit - darauf achten sich aus dem Postfach wieder abzumelden.  Wenn Sie das nicht tun, und dabei die Option “angemeldet bleiben” aktiviert haben, dann kann möglicherweise jede nachfolgende Person am gleichen Computer auf Ihre Mails zugreifen.

Aber was machen Sie, wenn Sie im Internet Café im Urlaub vergessen haben, sich abzumelden?

Nun, dafür hat GoogleMail jetzt die Antwort.  Im GoogleMail Bildschirm erscheint nun im unteren Seitenbereich die letzte IP-Adresse, von der aus Sie sich angemeldet haben.  Daneben ist ein Link “Details”.  Klicken Sie darauf, so sehen Sie die letzten Zugriffe auf das Konto sowie die Art des Zugriffs, also vom Web Browser, Google Toolbar oder POP3-Programm.  Nun können Sie auf eine Schaltfläche “Melden Sie sich aus allen anderen Sitzungen ab” klicken und den Zugriff für alle anderen Computer sperren.

Um ganz sicher zu gehen, könnten Sie nach dem Urlaub auch noch Ihr Kennwort ändern…

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Haben Sie Spyware auf Ihrem Computer?

Wednesday, June 11th, 2008

Ich habe in den letzten Wochen einen Trend festgestellt - ich sehe plötzlich immer mehr Computer die mit Adware und Spyware infiziert worden sind.

Manchmal ist der Computer einfach nicht ausreichend geschützt gewesen, aber immer häufiger sehe ich Computer die mit einem guten Virenscanner ausgestattet sind und trotzdem hat sich etwas eingeschlichen.

In solchen Fällen empfiehlt sich ein Programm wie Ad-Aware zu installieren um die Eindringlinge aufzuspüren. Oft kann der einfachste Scan etwas finden und somit Probleme beheben. Ist die Adware oder Spyware entfernt, kann der Virenscanner oft den Rest erledigen.

Hier sind einige Situationen, die auf solche Schädlinge hinweisen können:

  1. Der Computer startet plötzlich sehr langsam
  2. Nach dem Anmelden am Computer erscheinen Fehlermeldungen von Programmen, die Sie nicht kennen
  3. Der Internet Explorer öffnet unaufgefordert
  4. Die Startseite im Internet Explorer ist nach einem Neustart zurückgesetzt.
  5. Im Internet Explorer erscheinen Symbolleisten (”Toolbars”), die Sie nicht installiert haben.
  6. Es erscheinen bunte Meldungen wie “Ihr Computer ist infiziert, bitte installieren Sie…”
  7. Auf dem Desktop sind Symbole, die Sie nicht kennen.
  8. In der Systemsteuerung lädt die Softwareliste sehr langsam
  9. Sie können die Uhrzeit am Computer nicht mehr einstellen

Bitte beachten Sie, dass diese Fälle nicht unbedingt dadurch verursacht werden müssen. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie sich persönlich beraten lassen.

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Warum Sie Ihren Virenscanner kaufen sollten

Thursday, June 5th, 2008

Ich habe vor einigen Monaten über die verschiedenen Versionen von Avira Antivir geschrieben. Ich finde es immer noch schön, dass man diese empfehlenswerte Software als Privatperson kostenlos einsetzen darf, doch bereits damals gab es gute Grunde die Premium-Edition zu kaufen.

Seit dem Update vor einigen Wochen finde ich gibt es noch mehr Grunde dazu. Das schreibe ich nicht nur, ich habe selbst diese Erfahrung machen können.

Erstens: die neue Webguard-Funktion scannt Homepages während Sie geladen werden. Nun weiß eigentlich jeder, dass man nicht einfach auf Links in E-Mails klicken soll, vor allem wenn man den Absender nicht kennt. Kürzlich bekam ich selbst einen Link zugeschickt von einer Bekannten und habe erst nach gutem Überlegen darauf geklickt. Antivir sprang sofort auf und warnte mich vor einem schädlichen Programm auf der Seite und blockierte sie!

Zweitens: der Schutz gegen Adware und Spyware findet Infektionen, die von der kostenlosen Version nicht aufgedeckt werden. Ich habe in den letzten Tagen einige Computer erlebt, die hiervon befallen wurden - trotz Virenscanner! Die Premium-Edition von Antivir hat sie jedoch aufgespürt.

Das sind für mich zwei gute Gründe in die Premium-Edition zu investieren. Denn die nachträgliche Entfernung von Viren und Spyware kostet meistens mehr als die Jahresgebühr für den Virenscanner gekostet hätte.

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Welche Verschlüsselung soll ich für mein WLAN einstellen?

Wednesday, May 28th, 2008

Wenn Sie heute einen neuen Router kaufen (oder mit einem DSL-Paket erwerben) ist in der Regel die Verschlüsselung für das Funknetz aktiviert. Das war aber nicht immer den Fall - früher war die Verschlüsselung immer standardmäßig deaktiviert.

Die WLAN-Verschlüsselung ist leider kein einfaches Thema, denn obwohl sie vom Hersteller aktiviert wurde, heißt das längst nicht, dass alle Computer im Haushalt damit umgehen können. Und so ergibt sich immer wieder die Frage: “Welche Verschlüsselung soll ich für mein WLAN einstellen?”

Es gibt natürlich eine einfache Antwort: die Bestmöglichste. Aber welche ist das?

Die beste Sicherheit sollte Ihnen ein Netzwerk mit WPA2 bzw. WPA2/WPA-Verschlüsselung anbieten. Leider können nicht alle Computer damit umgehen. Manchmal benötigt man nur ein Update, z.B. für Windows XP. Aber die Sache wird dadurch erschwert, dass es Unterformate gibt, z.B. TKIP und AES und nicht jeder Computer kann beide Formate. Auch wenn alles funktioniert, sollten Sie das voreingestellte Kennwort ändern.

Ältere Computer unterstützen oft gar kein WPA und lassen sich nicht so einfach aufrüsten. In diesem Fall bleibt nur die WEP-Variante. Dann sollten Sie aber mindestens einen 128-Bit Schlüssel verwenden. Wenn alle Geräte es unterstützen, dann können Sie sogar einen 256-Bit Schlüssel einsetzen. Da WEP aber nicht mehr als “sicher” gilt, sollten Sie darauf achten, was sie für Daten hierüber verschicken.

Im seltenen Fall gibt es WLAN-Karten, die gar keine Verschlüsselung aktivieren. In diesem Fall muss man leider das Netz offen lassen und z.B. mit einem MAC-Filter absichern. Aber die Daten sind auch dann auf jeden Fall gefährdet.

Egal welche Variante sie letztendlich einsetzen müssen, achten Sie verstärkt auf Sicherheit beim Surfen im Internet. Viele Seiten, z.B. für Homebanking, sind ja verschlüsselt und bieten somit einen Extraschutz gegen Angriffe.

Und selbst WEP ist besser als gar keine Verschlüsselung. Ich habe oft erlebt, z.B.:wenn bei Reihenhäusern mehrere Netze sichtbar sind - und immer wieder gab es Netze ohne Verschlüsselung.

Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich am Besten beraten.

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Wann wird ein Virenscanner verlängert, und wann nicht?

Thursday, January 24th, 2008

Ich habe letzte Woche bei einigen Computern die Virenscanner-Lizenz um ein bwz. drei Jahre verlängert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Verlängerung nicht immer auf gleiche Weise funktioniert.

Es handelte sich um verschiedene Versionen des Virenscanners “Avira Antivir“. Nun finde ich diesen Virenscanner immer noch den Besten - aber meine Erfahrungen in der letzten Woche haben mich doch zur Kritik bewegt.

Zuerst war die Version “PersonalEdition Premium” dran. Das Programm selbst bietet einen Link zur Homepage an, wo man die Verlängerung kaufen kann. Dazu muss man wissen, mit welcher E-Mail-Adresse man die erste Lizenz gekauft hat, sowie das dazugehörige Kennwort.

Leichter gesagt als getan - denn obwohl ich beides wusste, war eine Anmeldung nicht möglich. Avira hatte beim Kauf über einen eigenen Online-Shop die Abwicklung durchgeführt, nun wurde ich mit dem Anbieter “Cleverbridge” bekanntgemacht. Aber hier funktionierte das Kennwort nicht.

Mit dem Benutzernamen vom ersten Kauf ließ sich aber ein neues Kennwort vergeben.
Nun war ich im Online-Shop und konnte eine Verlängerung kaufen. Und es hat gleich geklappt. Sofort war eine E-Mail im Posteingang mit dem Link zur neuen Schlüsseldatei, und diese hat tatsächlich die Lizenzlaufzeit um ein Jahr verlängert.

Nächster Fall, nächste Lizenz. Nun aber in der Version “Workstation”. Auch hier habe ich den Link angeklickt im Programm selbst. Auch hier habe ich mich angemeldet im Online-Shop - für diese Version wird der Kauf von der Firma “Element 5″ abgewickelt - und diesmal war das Kennwort noch vom Vorjahr bekannt. Sogar die Kaufdaten samt Zahlungsmethode waren noch hinterlegt. Ich verlängerte um ein weiteres Jahr und bekam per E-Mail einen neuen Schlüssel als Anhang, den ich sofort installiert habe…

… und zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass ich keine Verlängerung um ein Jahr erhalten hatte, sondern eine neue Lizenz, gültig ab dem Kaufdatum für ein Jahr.

Ich habe daraufhin eine Meldung an Element 5 geschickt über das Formular für Probleme beim Kauf. Nach vier Tagen kam die Antwort:

“element 5 verkauft das Produkt “Avira AntiVir Workstation f. 1 Jahr” von Avira GmbH.
Wir können leider keine inhaltsbezogenen oder technischen Fragen zu dem Produkt beantworten.”

Mein Problem ist also nun ein “technisches” Problem - ich sollte mich direkt an Avira wenden. Und dabei wollte ich nur eine korrigierte Lizenz-Datei!

Daher mein Rat: wenn Sie Avira Antivir Workstation einsetzen, warten Sie möglichst bis ein oder zwei Tage bis Ihre Lizenz abläuft, und dann erst sollten Sie die Verlängerung kaufen. Sonst verschenken Sie die verbliebenen Tage der bestehenden Lizenz.

Und noch ein wichtiger Tipp für Unternehmer: die PDF-Rechnung von element 5 ist nicht digital signiert, also vermutlich nicht Abzugsfähig für die Umsatzsteuer. Auch dies habe ich im letzten Jahr bei element 5 beanstandet und erhielt eine Rechnung per Post nachgeschickt mit dem Kommentar

“Bei zukünftigen Bestellungen geben Sie bitte an, dass Sie eine
postalische Rechnung benötigen.”

T’ja, liebe element 5, wenn ich diese Möglichkeit bloß gefunden hätte!

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